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Fotografie German Hardware-Review

Original Canon Akkus VERSUS Powerextra, Baxxter, Weiss und Blumax für Canon DLSRs und Systemkameras am Beispiel des Canon LP-E6N

Einige von euch wissen vielleicht, dass ich auch im Bereich Fotografie aktiv bin, und zwar habe ich ein Gewerbe unter dem Namen Markus Benter Fotografie angemeldet, unter dem ich sowohl für Privatpersonen, als auch für Firmen fotografische Leistungen anbiete. Also: Wenn ihr mal im Großraum Paderborn, und gerne auch darüber hinaus, Bedarf an fotografischen Dienstleistungen habt, kontaktiert mich gerne! Wir machen Hochzeiten, Familienfotografie, Beautyshootings, Paarshootings, Babybauchshootings, Firmenfeiern, Kongresse, ABI-Bälle, Kommunion, runde Geburtstage uvm. Wir arbeiten On-Location und in unserem Heimstudio mit Hintergrundsystem und speziellem Blitzequipment. Schaut euch gerne meine Referenzen an. Nun aber zum Artikel: Canon Original Akkus und die Alternativen.

Einleitung

Heute soll es um Alternativakkus zu Canon Originalakkus gehen. Persönliche Erfahrung habe ich mit Powerextra, Baxxter und Weiss und möchte euch daher hier einen Überblick über Tops und Flop geben.

Es geht hier um die original Akkus Canon LP-E6 (alte Revision) sowie Canon LP-E6N (neue Revision, seit 10/2014) sowie deren Alternativen Powerextra LP-E6, Weiss LP-E6, Baxxtar Pro LP-E6, Baxxter PRO II LP-E6N, Bluemax LP-E6 sowie Bluemax GOLD LP-E6.

Die genannten Akkus sind für folgende Spiegelreflexkameras und spiegellose Systemkameras geeignet:

  • Canon EOS 60D
  • Canon EOS 60Da
  • Canon EOS 70D
  • Canon EOS 80D
  • Canon EOS 90D
  • Canon EOS EOS Ra
  • Canon EOS 5D Mark II
  • Canon EOS 5D Mark III
  • Canon EOS 5D Mark IV
  • Canon EOS 5DS
  • Canon EOS 5DS R
  • Canon EOS 6D
  • Canon EOS 6D Mark II
  • Canon EOS 7D
  • Canon EOS 7D Mark II
  • Canon EOS R
  • Canon EOS R5
  • Canon EOS R6

Erfreulich ist, dass Canon im semiprefessionellen bis professionellen Markt über lange Zeit bei einem Akku bleibt und auch viele Modelle, bisher 18 Stück, mit dem gleichen Akku ausstattet. So kann man seine teuer erworbenen Akkus auch in einer neuen Kamera einsetzen. Sei es nun, dass man zu einem Modell in Richtung des professionelleren Bereichs wechselt oder in der gleichen Serie die Nachfolgekamera erwirbt. Auch beim Umstieg auf die neuen Spiegellosen funktioniert der Akku noch: Auch die ganz neuen Systemkameras Canon EOS R5 / R6 arbeiten mit dem Canon LP-E6N.

Ich hoffe, meine Nachfolgekamera wird auch noch mit dem LP-E6N arbeiten. Schließlich habe ich noch 5 passende Akkus, die teilweise gerade neu sind oder aber zumindest akzeptable Restkapazitäten haben. Was der Nachfolger meiner Canon EOS 5D Mark IV wird, weiß ich noch nicht. Ich werde mir den Markt der Spiegellosen zumindest mal genau anschauen. Seit 2020 hat Canon es ja geschafft, hier auch im professionellen Markt zuzuschlagen. Aber erst mal muss die 5D Mark IV noch herhalten 😉

Die Akkus im Überblick

Es folgen die Nominalkapazitäten laut Angaben des Herstellers. Dass diese bei Drittherstellern meist nicht ganz stimmen oder sogar mal ein völliger Reinfall sind, steht auf einem anderen Blatt. Außerdem die aktuellen Preise oder, für nicht mehr erhältliche Ware, die historischen Preise gegen Marktaustritt.

BezeichnungNennkapazitätStückpreis
Canon LP-E6
(nicht mehr erhältlich)
1800 mAh59,99 €
Canon LP-E6N1865 mAh68,70 €
Canon LP-E6NH
(High Capacity Variante)
2130 mAh106,25 €
Powerextra LP-E62600 mAh11,99 €
Weiss LP-E6
(nicht mehr erhältlich)
1800 mAh30,26 €
Baxxtar Pro LP-E6
(alte Revision)
2040 mAh19,95 €
Baxxter PRO II LP-E6N
(neue Revision)
2040 mAh21,95 €
Bluemax LP-E62000 mAh14,99 €
Bluemax GOLD LP-E62040 mAh19,99 €
Akkus, ihre Nennkapazitäten und Stückpreis beim Kauf von zwei Akkus

Stutzig sollte machen, wenn die Nennkapazität deutlich über der des Originalakkus liegt und/oder der Akku einfach zu günstig ist. Ich denke, ihr solltet hier zumindest einen Akku dahingehend erkennen können und tatsächlich hat sich das bewahrheitet.

Meine Akkus

Jetzt listen wir mal auf, welche Akkus ich wann gekauft habe und welche Restkapazität diese haben bzw. ob diese bereits defekt sind und seit wann.

BezeichnungAnschaffungRestkapazität
Canon LP-E601/2010■ ■ □
Canon LP-E6N (1)10/2019■ ■ □
Canon LP-E6N (2)10/2020■ ■ ■
Powerextra LP-E6 (1)02/2019■ □ □
Powerextra LP-E6 (2)02/2019□ □ □ Defekt 09/2020
Baxxter PRO II LP-E6N (1)10/2020■ ■ ■
Baxxter PRO II LP-E6N (2)10/2020■ ■ ■
Weiss LP-E609/2011□ □ □ Defekt 10/2020
Akkus in meinem Besitz mit Anschaffungdatum, Restkapazität und ggf. Defektdatum

Alternativen im Vergleich

Powerexta: Ein Reinfall

Letztes mal hatte ich die Powerextra Akkus, die schon von Anfang an weniger Leistung hatten als das Original. Die Kapazität konnte auch schon rein physikalisch gar nicht erreicht werden, weil die Akkus einfach viel zu leicht waren im Vergleich zum Original (wo kein Akku, da keine Kapazität). Ich habe sie schlussendlich nach einem Jahr an Amazon zurück gegeben, weil sie einfach hinüber waren (10 mal laden vielleicht?) Die Kapazitätsangabe im Produktprofil von Powerextra ist einfach gesagt Betrug, da diese Kapazität niemals erreicht werden kann. Ich habe Powerextra auch wegen Betrugs an Amazon gemeldet. Wenigstens habe ich mein Geld zurück, denn auch wenn die billig waren, selbst das war zu viel. Noch sind sie bei Amazon zu erwerben. Ob Amazon wohl Konsequenzen ziehen wird? Oder werden sie munter weiter verkauft, trotz der Falschangaben?

Die vielen positiven Rezensionen von Powerextra haben mich damals dazu verleitet, diese Super-Billig-Akkus zu kaufen. Mir fallen dazu nur zwei Dinge ein: Entweder können viele aus der Kreativwirtschaft nicht beurteilen, ob sie da gerade technischen Müll gekauft haben und sind „irgendwie“ zufrieden oder die Rezensionen sind auch alle Betrug und wurden vom Hersteller in Auftrag gegeben. Eins von beidem muss es halt sein.

Weiss: Guter Akku und absolut akzeptable Lebensdauer

Der Weiss Akku war ein guter Markenakku. Leider gibt es ihn nicht mehr zu erwerben. Ich habe ihn im September 2011 gekauft, regelmäßig in meiner Canon EOS 7D und später auch in meiner Canon EOS 5D Mark IV genutzt. Die Kapazität ist relativ lange erhalten geblieben, aber im Oktober 2020 hat er, nach gut 9 Jahren, seinen Dienst quittiert. Das ist eine gute Haltbarkeit, aber man beachte, dass das Canon Original, gekauft mit meiner Canon EOS 7D im Januar 2010, auch heute noch 2 von 3 Kapazitätspunkte (■■□) in der Akkuinfo der Kamera erbringt. Dafür war der Weiss Akku aber auch nur halb so teuer wie das Original. Aber es zeigt sich: Das Original hält anscheinend doch am Längsten. Akkus von Weiss sind jedoch durchaus einen Kauf wert. Er hat anscheinend eine ganz akzeptable Zellenqualität, ließ sich mit beiden original Ladegeräten (LC-E6 und LC-E6E) gut laden und zeigte auch die Restkapazität einigermaßen zuverlässig an.

Noch Verfügbar ist der zum Canon LP-E17 kompatible Weiss Akku, der zu vielen der dreistelligen Canon EOS kompatibel ist und 1050 mAh bietet. Zwei Akkus sind zusammen mit einem Ladegerät für günstige 26,90€ zu haben (zum Angebot)

Baxxtar PRO II: Scheint gut. Langzeittest fehlt noch

Ok, kommen wir nun zu den Baxxtar PRO II Akku. Doppelt so teuer wie die Powerextra und daher hoffentlich besser. Das Canon Original LP-E6N verspricht 1865 mAh bei einem Gewicht von 67g, die Baxxter LP-E6N versprechen 2040 mAh bei einem Gewicht von 75g. Also 9,3% mehr Kapazität bei 12% mehr Gewicht. Das könnte physikalisch schon mal hinhauen. Wir werden sehen wie viel Auslösungen ich so mit der einen Batterie und mit der anderen hinbekomme.

Dann haben wir noch das Thema Langlebigkeit. Dort ist Canon nun wirklich sehr gut, denn mein LP-E6 von 2010 hat bis heute nur wenig an Kapazität eingebüßt (■■□). Das ist nach 10 Jahren schon ein toller Wert. Ob die Baxxtar da dran kommen? Das weiß ich noch nicht, aber wenn sie 5 Jahre leben bin ich auch schon zufrieden bei dem günstigeren Anschaffungspreis.

Ich werde mich in 2 oder 3 Jahren sicher noch mal hier melden und einen Langzeitbericht da lassen. Jetzt lässt sich das noch nicht beurteilen. Generell kann man aber immer sagen, dass Akkus mit einer höheren Kapazität bei gleicher Baugröße eine verringerte Lebensdauer haben. Das ist normal. Schön wäre also, wenn die Baxxtar, wie angegeben, tatsächlich eine etwas höhere Kapazität haben. Dann wäre ein früheres Ableben bei dem Preis durchaus ok. Canon wird wissen, warum sie nicht die maximale Kapazitätsgrenze ihres LP-E6N ausgeschöpft haben. Da wird es einfach ums Thema Langlebigkeit gehen.

Etwas verwundert war ich, als mein neues Ladegerät Canon LC-E6E, das bei der Canon EOS 5D Mark IV beiliegt, zumindest bei der ersten Aufladung nur bis auf 88% kam. Der andere Akku kam nur auf 85%. Sind das Anzeigefehler? Nein, eher nicht, weil ich sie dann in das Canon LC-E6 (Beigabe der Canon EOS 7D) einlegte und dann tatsächlich auf 100% geladen wurde. Dass gerade das neue Ladegerät Probleme macht, erscheint seltsam. Anders herum hätte ich es ja noch verstanden. Auf jeden Fall ein Fauxpas. Sollte im neuen original Ladegerät auch langfristig nicht die volle Kapazität geladen werden, wäre das einen deutlichen Punktabzug wert. Das sind schließlich 15% der Kapazität und damit hätte der Akku wiederum weniger Leistung statt des Originals, trotz der nominal höheren Nennkapazität.

Zusammengefasst

Finger weg von den Powerextra Akkus. Diese sind nicht nur Betrug bei der Nennkapazität, sondern gehen auch nach 10 mal Aufladen kaputt. Abgesehen von der generell halben Laufzeit, waren sie nach knapp 2 Jahren und vielleicht 10 bis 20 Ladevorgängen komplett hinüber (Kapazität □□□). (Zu Amazon)

Gut gefallen hat mir der Weiss Akku, der durchaus die beworbene Kapazität einhalten konnte, relativ lange technisch in Ordnung war und nach 5 Jahren seinen Dienst quittierte. Das ist für einen Drittanbieter in Ordnung. Das Preis-Leistungsverhältnis war gut. Leider ist er nicht mehr zu erwerben und einen Nachfolger gibt es auch nicht. (Nicht mehr verfügbar)

Noch keine Langzeiterfahrung habe ich mit dem Baxxter PRO II Akku. Er leistet sich anscheinend einen großen Schnitzer bei der Kompatibilität mit dem original Ladegerät (wenn sich das noch ändern sollte, berichte ich). Die Nominalkapazität scheint glaubhaft, konnte ich aber noch nicht ausreichend testen. Wie lange der Akku seine Kapazität über die Jahre halten kann, bleibt ebenfalls offen. Auch offen muss bleiben, wann er seinen Dienst quittieren wird. Bei etwa 5 Jahren Betriebsdauer wäre ich zufrieden. Dazu muss ich sagen, dass ich meine Akkus, für einen professionellen Fotografen, doch relativ selten nutze. Daher werden sie eher am Alter statt an den Ladezyklen sterben. Ich werde berichten. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unter Umständen gut, wenn der Hersteller seinen Versprechnugen von Qualitätszellen der Marke Sanyo und die „neueste Entwicklung“ der CHIP-Architektur wirklich gut ist. Die Langzeitbewertung steht aber noch aus und daher kann ich kein klares JA oder NEIN zum Kauf geben. (Zu Amazon)

Der Original Canon LP-E6N hat sich bereits seit Jahren bewährt. Die Kapazitätsversprechen werden erfüllt. Trotz der nominal geringeren Kapazität, scheint man mit dem Original meist mehr Auslösungen hinzubekommen als mit Drittanbieterakkus, zumindest verglichen mit Powerextra und den recht guten Weiss Akkus. Der Baxxter ist noch außerhalb der Wertung. Der original Akku scheint die mit Abstand längste Lebensdauer zu haben. Dass ein Akku von Januar 2010, also bei einem Alter von 11 Jahren, noch eine Kapazitätswertung von 2 von 3 bekommt (■■□) und auch subjektiv noch einiges an Kapazität zu bieten hat, ist ein hervorragendes Ergebnis. Zumindest besser als alle Drittanbieterakkus, die ich bisher im Test hatte. Ladesteuerung und Anzeige der Restkapazität funktionieren, wie zu erwarten, quasi perfekt. Kein Wunder, Canon kann die Elektronik perfekt auf Canon abstimmen. Andere müssen wohl per Reverse-Engeneering arbeiten und müssen eine Ladesteuerung und einen Info-Chip nachbauen. Ist der Canon LP-E6N also der beste Akku? Das ist mit ziemlicher Sicherheit tatsächlich so. Hat der Akku das Beste Preis-Leistungsverhältnis? Das liegt im Auge des Betrachters bei knapp 70€ Einkaufspreis. Letztendlich gilt womöglich: Wer billig kauft, kauft zwei mal. (Zu Amazon, Zum Idealo Preisvergleich)

Es ist noch anzumerken, dass Canon seit kurzem mit dem Canon LP-E6NH eine High Capacity Variante seines Akkus auf dem Markt hat. Er bietet mit 2130 mAh etwa 14% mehr Kapazität im Vergleich zum Canon LP-E6N. Mit aktuell rund 106€ ist er nochmals deutlich teurer. Ob er die gleiche Langlebigkeit wie der LP-E6N bietet, muss sich erst zeigen. Prinzipiell gilt, dass bei gleichen Ausmaßen ein Akku mit höherer Kapazität weniger Ladezyklen verkraftet. Das könnte sind auch bei diesem Akku bewahrheiten, wobei man sagen muss, dass der LP-E6N schon eine hervorragende Langlebigkeit hat und man hier mäßige Einbußen ggf. in Kauf nehmen kann. (Zu Amazon, Zum Idealo Preisvergleich)

Fazit und Meine Letzte Anschaffung

In meiner letzten Neuanschaffung habe ich mir tatsächlich einen original Canon LP-E6N gekauft, weil ich zumindest einen zusätzlichen zuverlässigen und langlebigen Akku haben wollte. Ich habe mich dennoch hinreißen lassen, auch zwei Baxxter PRO II Akkus zu kaufen, da diese einfach wesentlich günstiger sind. Ob das eine gute Entscheidung war, muss sich langfristig noch zeigen. Definitiv abraten muss ich von Powerextra Akkus. Außerdem gibt es noch die Blumax und Blumax Gold Edition Akkus, wobei mir zumindest erstere für die angegebene Leistung etwas zu günstig erschienen und mich von der Beschreibung her weniger überzeugt haben als die Baxxter PRO II. Letztendlich müsst ihr aber selbst entscheiden.

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German In eigener Sache Internetprovider

Eine Unitymedia/Vodafone CableMax 1000 Odyssee: Die Hotline Qualmt

Letztes Update dieses Artikels: 07.10.2020 um 18:40 Uhr

Kürzlich habe ich mir einen Vodafone CableMax 1000 + KOMFORT-Option Vertrag gegönnt. Die KOMFORT-Option erlaubt mir dabei zum einen das Mieten der neuen, blitzschnellen und featurereichen Fritzbox 6591 Cable, als auch einen IPv4 Stack, ISDN Funktionalitäten und drei Rufnummern. Die Fritzbox ist eine nette dreingabe, auch wenn die Fitzbox 6490 Cable es irgendwie noch getan hätte. Aber was man bekommt, nimmt man. Tatsächlich benötige ich den IPv4-Stack, weil ich auf mein QNAP NAS gerne von außen zugreifen möchte. Und das schließt z.B. auch das Mobilnetz von O2 ein, welches noch kein IPv6 hat (schämt euch!) und mein Arbeitgeber hat den Weg zu IPv6 auch noch nicht gefunden. Ein ISDN Telefon habe ich ebenfalls (T-Sinus 701K), auch wenn das nicht als einziges Argument dienen sollte die knapp 5€ mehr zu zahlen. Der gesamte Spaß kostet zusammen dann knapp 45€. Das ist sehr fair und kein Euro teurer als die 250 MBit/s von zuvor. Also: Warum nicht?

Doppelte Verträge und Verbindungsabbrüche

Nun kam es bei dem neuen Vertrag zu gleich mehreren Problemen und Störungen. Zum Einen hatte ich plötzlich zwei Verträge, den Red Internet & Phone 250 Cable U und den CableMax 1000, zum anderen waren Verbindungsabbrüche jetzt an der Tagesordnung. Das Problem mit dem Doppelvertrag ist inzwischen gelöst. Die Verbindungsabbrüche noch nicht: Ein Techniker kommt morgen, 06.10.2020, zwischen 10 und 14 Uhr. Zudem überschnitt sich das Ganze mit geplanten Wartungsarbeiten am vergangenen Freitag (02.10.2020) von angeblich 0:00 Uhr bis 6:00 Uhr, die sich entweder länger hinzog als angegeben, eventuell immernoch Auswirkungen haben oder alternativ der 1000 MBit Anschluss generell Probleme verursacht. Leider lässt sich das meinerseits technisch nicht auseinanderhalten. Fakt ist: Es läuft nicht!

Die Odyssee mit der Hotline

Nun möchte ich euch in Form eines offenen Briefs an die Unitymedia/Vodafone die Odyssee erläutern, die ich mit der Hotline von Unitymedia mitgemacht habe. Es ist zum Haare raufen. Viel Spaß beim Lesen. Der Brief ging als Beschwerdebrief raus und ich warte noch auf Antwort.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Beschwerde bzgl. der Verfahrensweisen und allgemeinen Strukturen bei Vodafone/Unitymedia. Ich bitte um DIREKTE WEITERLEITUNG dieser E-Mail an einen Vorgesetzten, denn schon telefonisch wurde mir mitgeteilt, man könne nicht mehr für mich tun. Das kann ich so nicht hinnehmen und natürlich wird es auch Entscheidungsträger bei Vodafone geben, die hier entsprechende Entscheidungen fällen können und dürfen.

Erst mal dürfte Ihnen klar sein, dass die Technik hinter Ihrem Machine-Learning Algorithmus, um zu verstehen, was der Kunde am Telefon will, absolut nicht funktioniert. Dass man von Person zu Person weitergereicht wird, weil keiner zuständig ist, ist ja schon mal nicht schön. Bitte, gebt doch auf eurer Homepage 3, 4, 5 oder von mir aus auch 10 Telefonnummern an, wo dabei steht für welche Abteilung diese sind. Da kommt man schneller mit zum Ziel als euer Sprachcomputer. Der hat es übrigens bei geschätzt 10 Anrufen nicht ein mal hinbekommen, mein Geburtsdatum bei Ansage zu verstehen. Das gibt man dann per Telefontasten ein und dann fragt der Mitarbeiter nachher trotzdem noch mal nach. Was soll man sagen… Auch Problembeschreibungen werden hier nicht erkannt. Es heißt stets „ich habe Sie leider nicht verstanden“. Oder man wird am Ende falsch verbunden: Ich habe in einem Fall bei der Frage, worum es geht, „Vertrag“ gesagt und im nächsten Atemzug hieß es, ich werde jetzt verbunden, solle aber beachten, dass man mir in Vertragsfragen in dieser Abteilung nicht weiterhelfen könne. Wie bitte? Wo immer ich auch hin verbunden werden sollte: Ich habe erst mal aufgelegt und noch mal angerufen. Es tut mir leid, aber das Ding ist für die Tonne. Die Höhe war, als mir der Computer erzählte, das Problem sei ich sollte meinen Router neu Starten und dann mit „Aufwiedersehen!“ auflegt hat. Natürlich hatte ich das schon 3 bis 5 mal gemacht und nun werde ich nicht mal zu einem Mitarbeiter durchgestellt? Naja, rufe ich halt noch ein weiteres mal an. Wäre ja nicht das erste mal.

Kommen wir zu der Störung am Freitag von 0:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Ich rief erst mal bei der Hotline an, die so auf meiner Auftragsbestätigung stand. Nicht sehr schnell wurde klar, dass ich hier falsch war. Denn in schlechtem Deutsch und sehr wirr versuchte mir die Dame am Telefon zu erklären, dass ich hier doch in der Rechnungsabteilung gelandet wäre und man technisch hier gar nichts für mich tun könnte. Das wurde nach so etwa 5 bis 10 Minuten klar. Ich bekam eine neue Nummer gesagt und rief dort an. Keine Ahnung, was das für eine Abteilung war, aber auch diese erklärte mir schnell, man könne mir nicht helfen. Ich bekam zwei weitere Nummern gesagt und welche „Codewörter“ ich dort sagen solle, um durchzukommen. Ich beschwerte mich noch ein bisschen über Unitymedia, woraufhin mir die Dame entgegnete: „Moment mal? Unitymedia? Da klingelt was bei mir. Sie sind Unitymediakunde? Da können Sie die zwei Rufnummern von eben gleich wieder vergessen“. Na toll. Ich bekam also eine weitere Rufnummer, die mich nun direkt zur Technikabteilung von Unitymedia führen solle (und eben nicht Vodafone!).

Ich rief die Nummer an und quälte mich abermals durch einen Sprachcomputer. Hach, endlich ein Mitarbeiter der Technik am Rohr! Der erzählte mir allerdings zur Dauer der Störung tatsächlich „da wissen Sie ja mehr als ich. Von dem Zeitraum von 0:00 bis 6:00 Uhr wusste nicht mal ich was. Ich kann Ihnen auch nicht sagen, wie lange das dauert. Warten Sie einfach. Nein, einen Verantwortlichen kann ich auch nicht fragen. Da kann ich nichts für Sie tun. Warten Sie einfach ab“. Hallo, wie bitte? Ist es so schwer die Kunden zu informieren, ab wann das Internet ungefähr wieder verfügbar sein wird? So hätte ich mich schließlich auch entscheiden können, diesen Tag kein Homeoffice zu machen und zur Firma zu fahren. Aber dafür müsste man ja informiert sein. Also bitte: Lasst eure Techniker doch direkt E-Mails oder SMS an Gruppen von Kunden schicken, z.B. an alle Kunden in Paderborn bzw. die von den Wartungsarbeiten betroffenen. Klar, Störungen können mal passieren, aber so eine Info wie „es dauert jetzt noch etwa drei Stunden“ wäre doch wirklich mehr als nett und würde etwas kompetenter wirken. Zumindest eure Callcentermitarbeiter aus der Technik sollten Bescheid wissen, aber nicht mal das war der Fall. Irgendwann kaufte ich für 4,87€ bei Congstar 24 Stunden Flat mit 10GB, denn sonst kann ich als Softwareentwickler und Data Engineer leider nicht arbeiten. Handy einfach per USB Tethering an den Laptop anschließen, oder alternativ direkt mit der Fritzbox verbinden, und der Laden läuft zum Glück. Wenn auch mit 25MBit/s statt 1000MBit/s. Auch wenn das gar nicht mal so viel Datenvolumen ist, wenn man arbeitstechnisch große Datenbankabfragen macht, Dataframes durch die Gegend schickt usw. Etwas einschränkend in der Arbeit, aber irgendwie ging es schon.

Dann kam es zur nächsten Frage. Ich hatte just einen neuen CableMax 1000 Tarif abgeschlossen und fragte mich, warum ich angeblich eine neue Rufnummer bekommen soll und im Vertrag die Rede von Rufnummernportierung sei. Es stellte sich heraus: Ich habe nun plötzlich zwei Verträge! Den alten 250 MBit Tarif und den neuen CableMax 1000. „Warum?“, fragte ich. Es stellte sich heraus, dass beim alten Vertrag wohl die ***str. 79 hinterlegt war und ich natürlich ***str. 75 angegeben habe, denn da wohne ich nun mal! Warum vor 5 Jahren der Unitymediaberater bei unserem Neubau alle Verträge auf die ***str. 79 angemeldet hat, erschließt sich mir nicht, aber Unitymedia/Vodafone hätte da ja zumindest mal ein bisschen mitdenken können. Mir wurde vorgeworfen, dass ich ja auch zwei Wohnungen haben könnte, eine in der ***str. 79 und eine in der ***str. 75 und halt einfach zwei Verträge haben wollte. [irone]Das klingt für mich sehr wahrscheinlich [/ironie]. Man könnte auch etwas mitdenken, aber egal. Zu den Konditionen hätte ich den gewählten Vertrag außerdem als Bestandskunde nie abschließen können. Ich war etwas irritiert, dass Bestandskunden neuerdings schlechter behandelt werden als Neukunden, zumal es hier nicht um einen Rabatt in den ersten Monaten ging, sondern um einen normalen, dauerhaften, monatlichen Festpreis. Ich ging also davon aus, dass ich als Bestandskunde in höhere Tarife wechseln kann, trotz dass noch Laufzeit auf dem Vertrag ist. Und 1000 MBit sind nun mal mehr als 250 MBit. Dass dann eine neue Vertragslaufzeit von 24 Monten beginnt, ist natürlich normal und verständlich, aber dass dem Bestandskunden angeblich nur wesentlich teurere Tarife zur Verfügung ständen, würde ich schon als eine Frechheit empfinden. Außerdem: Ich war zum Zeitpunkt der Buchung als Kunde bei https://unitymedia.de eingeloggt und habe den neuen Tarif über das Kundencenter in „Mein Shop“ gebucht. Wie kann es sein, dass im eingeloggten Zustand im Kundencenter Tarife angeboten werden, die ich gar nicht buchen darf? Und wie kann es sein, dass dann nicht erkannt wird, dass ich bereits einen Vertrag habe und ein zweiter Vertrag abgeschlossen wird? Das scheint mir doch eine arge technische Unzulänglichkeit zu sein. Unverständlich. Wie auch immer wollte ich ja nur eine Lösung für mein jetziges Problem und frage, wie wir denn jetzt die zwei Verträge wieder in einen bekommen. Mir wurde entgegnet: „gar nicht“. Ich müsse den neuen Tarif halt per Widerruf wieder kündigen und habe also einfach Pech gehabt. Vermutlich muss ich dann auch noch meine neue Fritzbox zurückschicken. Na wie toll. Auf meine Frage hin, wie es denn mit ein bisschen Kulanz gegenüber Kunden aussehe, denn schließlich habe Unitymedia/Vodafone an den Problemen ja einige zu verantworten, hieß es nur „Machen Sie einen Widerruf. Ich verbinde Sie jetzt zur Widerrufsabteilung“. Und schon befand ich mich in einer Warteschleife. Ich entschied mich jedoch, direkt aufzulegen.

In Folge rief ich direkt wieder an, jetzt aber bei der Nummer für Vertragsfragen und nicht bei der Technik. Ich schilderte das Problem mit dem doppelten Vertrag. Der Mitarbeiter musste dies wohl kurz abklären, war etwa 10 Minuten weg, kam wieder und teilte mir erfreut mit, dass man meinen alten Vertrag als zum heutigen Tag gekündigt ansehen könne und der neue Vertrag ab sofort gelte. Es geht also doch mit der Kulanz bei eigenen Versäumnissen! Aber warum können das einige Mitarbeiter und andere anscheinend nicht? Es scheint mir also durchaus so zu sein, dass die eigenen Erfolgschancen, seien es vertragliche Probleme oder technische, erheblich davon abhängt, an wen man da so gerät. Also wer keinen Erfolg hat, mein Tipp: Einfach auflegen, noch mal anrufen und es mit einem anderen Mitarbeiter versuchen! Aber das kann es ja eigentlich nicht sein. Dann ging es noch um die Portierung meiner Rufnummern. Wieder musste der Mitarbeiter kurz Rücksprache halten. Und siehe da, ich müsse mich um nichts kümmern, das werde alles gemacht. Übrigens ging nach einigen Stunden dann nicht nur mein Internet wieder (Störung vorerst behoben), sondern auch die Rufnummern waren synchronisiert.

Leider stellte sich am Abend heraus, dass man doch noch etwas vergessen hatte: Meine IPv4 Adresse aus dem Komfortpaket war weg, ich hatte nur noch DS-Lite, also eine öffentliche IPv6 Adresse. Ich rief also noch mal den technischen Support von Unitymedia an. Nachdem ich mich durch den Sprachcomputer durchgequält habe, hatte ich zum Glück einen kompetenten Mitarbeiter, der das sofort verstand. Etwa eine Stunde später hatte ich meine IPv4 Adresse. Ein mal Glück gehabt!

Leider rissen die Probleme nicht ab. Denn am nächsten Tag ging das Internet und Telefon schon wieder nicht. Ich rief den technischen Support an. Man könne mir gerade nicht viel helfen, weil Wochenende sei. Man nehme jetzt ein Störungsticket auf. Das war es dann auch schon. Ich buchte wieder ein 24 Stunden 10GB Paket bei Congstar für 4,87€, um über den Tag zu kommen.

Am nächsten Tag (Montag) ging das Internet wieder ein bisschen und dann wieder nicht. Glücklicherweise meldete sich diesmal eine Dame aus der Technik von selbst bei mir und führte eine Messung durch. Meine Leitungswerte seien sehr schlecht. Das könne bei uns im Haus liegen. Man schicke einen Techniker vorbei. Am Dienstag zwischen 10:00 bis 14:00. Glücklicherweise habe ich Urlaub und sagte zu. Das Internet geht wieder nicht, ich kaufe wieder ein 24 Stunden Ticket für 4,87€ bei Congstar. Interessanterweise bekomme ich laut Speedtest durchaus knapp 1000 MBit, wenn die Leitung denn mal funktioniert. Verbindungsabbrüche sind eher das Problem.

Nun hatte ich die Faxen aber schon ziemlich dicke. Also: Warum nicht mal bei der Abteilung für Vertragswesen anrufen und fragen, was man denn auf Grund dieser ganzen Scherereien für mich im Sinne der Kulanz tun könne. Gesagt, getan. Ende vom Lied: Ich bekomme eine 10 Euro Gutschrift. Das wäre der maximale Spielraum für sie, mehr gehe nicht. Dass ich inzwischen schon 19,48€ bei Congstar ausgegeben habe, um mit Tagesflats über die Runden zu kommen, könne daran auch nichts ändern. Ich bat darum, sie solle doch mal Ihren Vorgesetzten her holen, der könne doch bestimmt mehr entscheiden als sie. Dahingehend wurde ich abgewatscht, ich soll doch einfach eine Beschwerdemail schreiben. Ich bedauere Sie, dass sich nicht mehr entscheiden kann, da sie anscheinend kaum Spielraum in dem Laden hat. Aber vermutlich könne sie da ja nichts für. Ich werde mich jetzt aber natürlich beschweren über diese ganzen Abläufe. Das tue ich dann gerade hiermit.

Lieber Mensch, der was zu sagen hat: Sie haben sich das Trauerspiel ja jetzt angehört. Ich habe (bisher) 19,48€ für Tagesflats ausgegeben, um an Internet zu kommen. Ich habe Stundenlang mit Leuten von Unitymedia telefoniert. Der Sprachcomputer war ein Grund für Aufregung. Die Mitarbeiter konnten teilweise nichts für mich tun, teilweise aus Inkompetenz, teilweise aus Unwillen und teilweise aus mangelnden Möglichkeiten. Nicht zuletzt hatte ich Arbeitsausfälle / Arbeitseinschränkungen durch das fehlende Internet. Also, wie sieht es mit einer angemessenen Entschädigung für meine Scherereien aus?

Ich weise übrigens jetzt schon darauf hin, dass ich plane diese E-Mail als einen offenen Brief auf meinem Blog https://the-digital-native.de zu veröffentlichen. Schließlich hat die Öffentlichkeit auch ein Recht darauf zu erfahren, wie so manche Dinge in manchen Firmen ablaufen. Ich werde morgen auf den Techniker warten und zumindest auf meinem Blog weiter berichten, was passiert. Ich werde auch gerne ein Statement von Ihnen veröffentlichen, wenn Sie das wünschen und auf die (hoffentlich) noch zu erfolgende Kulanzleistung durch Sie. Das wäre es meinerseits so weit. Ich bitte um zeitnahe Rückmeldung einer Person, mit entsprechender Verantwortlichkeit.

Mit freundlichen Grüßen,
Markus Benter

OFfener Brief an die UnityMedia/Vodafone

Ich werde berichten, wie es weiter geht!

Ich berichte nun, wie es weiter gegangen ist!

Update vom 06.10.2020, 15:30 Uhr

Der Techniker war da

Heute um ca. 12 Uhr kam dann der Techniker. Alle Leitungen wurden durchgemessen: In der Wohnung, im Keller und am Eingang. Dabei stellte sich heraus, dass die Dämpfungswerte im hohen Frequenzbereich nicht ok waren. Die neue Fritzbox 6591 nutzt den DOCSIS 3.1 Standard, der im höheren Frequenzbereich arbeitet. Diese Frequenzen wurden früher rausgedämpft, weil es diesen Standard zum Zeitpunkt der Installation der Anlage noch gar nicht gegeben habe. Es wurden ein paar Komponenten im Signalweg getauscht, um die Dämpfung anzupassen. Tatsächlich verbesserten sich die Werte laut Aussage des Technikers.

So ganz gelöst war das Problem allerdings noch nicht, denn nach Anschluss der Fritzbox waren die Messwerte zum Fritzbox Endpunkt immer noch nicht alle wirklich gut. Am Anschluss im Wohnzimmer schien aber nun alles in Ordnung zu sein. So wurde kurzerhand eine neue Fritzbox aus dem Auto geholt und angeschlossen. Zack, haben sich die Werte verbessert. Neben ungünstigen Werten der Leitung, war also auch noch die Fritzbox defekt. Wir haben also das Problem gelöst, denn die neue Fritzbox blieb bei mir. Die Komponenten im Keller hätten aber trotzdem in jedem Fall korrigiert werden müssen. Der Techniker schien mir übrigens sehr freundlich, kommunikativ, engagiert und technisch kompetent zu sein. Nicht alles ist schlecht.

Update vom 06.10.2020, 21:00 Uhr

Das Beschwerdemanagement ruft an

Tatsächlich gab es am heutigen Tag dann noch eine Reaktion von Unitymedia, denn das Beschwerdemanagement rief an. Eine Abteilung, die es anscheinend noch gar nicht gab, als ich mit der letzten Dame aus obigem Gespräch sprach, denn ich teilte ihr ja mit, dass ich nun den Vorgesetzten oder die Beschwerdeabteilung sprechen wolle. Ich solle ein E-Mail schreiben, hieß es. Soll ich daraus schlussfolgern, dass das Beschwerdemanagement telefonisch für Kunden von außen nicht erreichbar ist oder dass die Dame es sehr ungern hatte, dass ich mich beschweren möchte? Das mag ich nicht zu beurteilen. Aber beides wäre irgendwie eher ungünstig.

Nun, man hat mir aber doch versichert, dass man meine Beschwerde ernst nehme und man bei Unitymedia Kunden mit Beschwerden nicht einfach stehen lasse. Wir sind einige Punkte meiner Beschwerde durchgegangen. Man offenbarte mir, dass man durchaus Verbesserungsbedarf sehe. Immerhin, es gibt hier Personen mit Einsicht und scheint gewillt an gewissen Dingen zu arbeiten (hoffentlich?)

Außerdem ist wohl aufgefallen, dass mein Widerspruch gegenüber Werbung, Markt- und Meinungsforschung von meinem alten Kundenkonto nicht auf mein neues Kundenkonto übernommen wurde. Ob ich denn wolle, dass das weiterhin so gelte. Ich entgegnete, dass ich das natürlich gerne wollte. Immerhin kann man sagen, dass es jemandem aufgefallen ist und korrigiert wurde.

Einen Tipp für den Leser, der mal technische Probleme bei Unitymedia, also nicht etwa Vodafone, hat: Wählt die 0221 46619100, dann bekommt ihr direkt einen für Unitymedia, und nicht (!) Vodafone, zuständigen Techniker und müsst euch nicht durch die ganzen Stationen durchwühlen. Das wurde mir dann schließlich ja auch geraten.

Schlussendlich ging es darum, was man mir denn jetzt noch gutes tun könne. Man fragte mich, was man denn vielleicht noch an meinem Vertrag verbessern könne, aber ich musste entgegnen, dass ich jetzt ja schon CableMax 1000 mit KOMFORT-Option habe und nicht wisse, was man da noch verbessern solle. Die Gegenfrage, was er denn z.B. meine, was man verbessern könne, blieb auch einfach nur dabei stecken, dass er da auch nichts wüsste. Dann könne man mir nur noch finanziell etwas Entschädigung bieten, nämlich noch mal 10 Euro, also nun insgesamt 20 Euro. Dass ich mir irgendwie anderweitig brauchbares Internet verschaffen musste, und daher irgendwie bei Congstar Flats gebucht habe, läge aber nicht in der Verantwortung von Unitymedia. Das wäre allein meine Angelegenheit. Außerdem seinen die ursprünglichen 10 Euro, für die doch sehr kurze Ausfallzeit, die ich hinzunehmen hatte, dann ja auch schon irgendwie nicht schlecht gewesen. Mehr hätte ich da auch nicht erwarten können. Ich zitiere hier nur. Ok, und die anstrengende Telefoniererei mit der Hotline? Es tue ihm sehr leid, dass das so gelaufen sei.

Man bot mir nun noch an, und das solle jetzt keine Werbung sein, ich könne mir ja mal die Vodafone Handyverträge ansehen, da könne ich in der Kombination mit meinem Vertrag ja evtl. einiges sparen. Aber wenn mein jetziger Anbieter günstiger sei, dann sei das halt so und ich solle dort bleiben. Ich stimmte zu das zu tun, denn ehrlich gesagt wusste ich nicht, was ich diesem Sonderangebot, das es ja nur für mich gibt und für keinen anderen, denn nun entgegnen sollte.

Ob man sich damit jetzt zufrieden gibt oder nicht, überlasse ich mal dem Leser. Wenn man es positiv sehen mag: Zumindest habe ich schlussendlich einen neuen Vertrag, eine Fritzbox 6591 und funktionierendes Internet.

Update vom 07.10.2020, 18:40 Uhr

Schriftliches Statement vom Vodafone Kunden Service Center

Heute habe ich noch eine schriftliche Rückmeldung erhalten. Man gibt sich reumütig und nehme meine Ausführungen als „Ansporn nicht nachzulassen“.

Hier für den interessierten Leser der gesamte Brief als Zitat:

Lieber Herr Benter,

schön, dass wir Ihr Anliegen telefonisch geklärt haben.

Für Ihre Unterlagen fasse ich das Wichtigste zusammen:

Der Vertrag mit der Kundennummer 896****** ist beendet. Die Kundennummer 898******* wird weitergeführt.

Die Störungen wurden durch den Techniker am 06.10.2020 behoben.
Für den Störungszeit ist eine Gutschrift in Höhe von 10,00 € erstellt worden.

Für die Unannehmlichkeiten und die Umstände habe ich, aus Kulanz, eine Gutschrift erstellt in Höhe von 10,00 €.

Ihren Ärger zum Kundenservice kann ich verstehen. Wir geben unser bestes und nehmen Ihre Ausführungen als Ansporn nicht nachzulassen. Wir haben eindeutig noch einen langen Weg vor uns.

Alles Gute und bleiben Sie gesund.

Freundliche Grüße

**** ****
Ihr Vodafone-Team

Brief vom Vodafone Kunden Service Center vom 07.10.2020, eingegangen Per E-Mail
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English Hardware Linux Thinkpad

Manually Upgrading or Downgrading the BIOS of a Lenovo Thinkpad P1 Gen 2 with Linux has Pitfalls: A How To

Recently, I had to downgrade my Lenovo Thinkpad P1 Gen 2 BIOS because I recognized some problems recently after a BIOS upgrade. Later it turned out, it was a hardware defect and the recent BIOS update was random. However, I learned something about downgrading the BIOS for recent Lenovo Notebooks an want to share the mistakes I made to save you some time if you have to do so.

Downloading Specific BIOS Versions for your P1: A Challenge

You will quickly find this support page for Drivers & Software for the P1 Gen 2 (Type 20QT, 20QU). Ok, you see the newest BIOS Versions there, currently version 1.34. If we want to have this, simply download BIOS Update Utility (Linux). But how to find any old BIOS versions? You cannot find any here. It turned out that the BIOS versions for the Lenovo X1 Extreme 2nd Gen has exactly the same BIOS, compare the download link of the most recent version for both websites, and surprisingly, the links are the (see here). This makes it very likely that the old BIOS versions match as well and indeed they do! Thus, download the Bios version of your choice for the Lenovo P1 Gen 2 at this page for another laptop.

Why not linking this BIOS versions at the P1 Gen 2 page? I don’t know. Sometime, we cannot understand why Lenovo does things. However, problem solved! Simply download the *.zip file „BIOS Update Utility (Linux)“ of your choice.

Old BIOS versions for the Lenovo P1 on the support page of the Lenovo X1

Finding the Right BIOS Version

After downloading the *.zip file, extract it. There are three files, for version 1.34 these are N2OET47P.cab, N2OET47W.cab and N2OHT35W.cab. You only need one, but the readme contains no information about that. What I have found by try and error: you cannot install N2OET47P.cab, meaning something that ends with P, because there is not supported device found (maybe for Lenovo X1?), N2OHT35W.cab seems to be an older version. And finally you go with N2OET47W.cab. In general, the Version N20ETXXW with XX being the higher number seems to be the version you want to have. If I’m wrong here or someone knows more, please contact me and I will update this article.

Make the BIOS Ready to Install

We need the fwupdmgr to install the *.cab files. Therefore install the following meta-package if not already done:

sudo apt install fwupd

Disconnect your Thunderbold Docking Station now (for good reasons, see below).

Upgrade

We can now push a newer BIOS version by the following command (adapt the filename to your needs):

fwupdmgr install N2OET47W.cab

Downgrade

For a downgrade, we have to force the downgrade with the following command (adapt the filename to your needs):

fwupdmgr install --allow-older N2OET42W.cab

Why Disconnecting the Docking Station

Now, you will be asked if you want to restart the PC, but be careful: be sure that your Thunderbold Docking Station is disconnected. Otherwise, you will run in the same problem as I did: The system reboots, the screen becomes black (both, laptop and external display) and nothing happens (even for 15 minutes). You cannot shut down your PC, even by pressing the power button for more than 10 seconds. Simply a black screen, some heat (you hear the fans) and you cannot power off. My solution was to open up the laptop, disconnecting the battery pack while the laptop was still running and therefore force the laptop to immediately shutdown. This is not nice, but fortunately the BIOS has not been broken and I was able to redo the work. With a disconnected docking station, of course.

On the Way to Finish it

Now, do the restart. The laptop will restart several times. All the work will need some times. Congratulations, you have the BIOS version of your choice! If you want to, reboot into the bios and check everything.

Self-Healing BIOS backup progressing…

For the Interested People: Why I did the Downgrade

By the way, in may case, the docking station had a hardware defect. But recently before the problems occurred, a BIOS update has been performed. Therefore, I had to exclude the possibility that the new BIOS is guilty and therefore I did a BIOS downgrade (with no success). I hope a new Docking Station will be on the way to me soon, as it is a case of warranty. At least, this article is an outcome on the needless BIOS downgrade 😉

Misrepresentations on screen by a defect Thunderbot Docking Station

Final Remarks

I hope I could help you with your issue. If you have some feedback or suggestions about this article, let me know by using the contact form or send me an e-mail. Thank you for reading and have a nice day.